Als ich vor ein paar Jahren das erste mal einen Stirling Bausatz auf einer Modellbau-Messe sah, habe ich mich sofort in das Prinzip verliebt und mich entschlossen, ein eigenes Modell zu entwerfen. Ich habe viel nach geeigneten Modellen, bzw. Bauplänen und Bauanleitungen für den technischen Modellbau gesucht und wurde dann bei einem Funktionsprinzip für einen Stirlingmotor fündig, der auch „Rider-Ericsson“ genannt wird.

Sofort machte ich mich daran den Stirling-Eigenbau zu konstruieren. Anfangs dachte ich es wäre ganz einfach so ein Modell für den Modellbau nachzuzeichnen musste jedoch schnell feststellen, dass man vor einigen zu lösenden Problemen steht. Als ich jedoch nach ein paar Tagen mit der Zeichnung für den Stirlingmotor fertig war begann ich die Teile nach meiner Zeichnung zu bauen.

Schnell habe ich aber auch hier festgestellt, dass ein Stirlingmotor in der Theorie einfacher ist als in der Praxis. Dazu kam noch das Problem, dass ich mich für meinen Stirlingmotor im Modellbau zu stark an den Vorgaben gehalten habe. So habe ich zum Beispiel den Arbeitskolben zu groß und aus dem falschen Material gebaut. Das muss ich nocheinmal überarbeiten. Ich habe dieses Problem nach den ersten Laufversuchen festgestellt, dachte jedoch es mit MEHR Feuer unter dem Verdrängerzylinder beheben zu können. Also mussten mehr Dochte in den Brenner. Ich besorgte mir Glasfaserdocht, da ich kein wirklich geeignetes Material hatte. Alles in allem war das jedoch nicht des Rätsels Lösung. Nun ja, ich werde wohl noch ein paar Stunden in mein Stirling Eigenbau Projekt investieren müssen.
Dennoch möchte ich hier noch ein paar Daten bezüglich des Stirlingmotors preisgeben:
Schwungrad = 80mm
Hub = 40mm
Höhe = 150mm
Ich hoffe sehr, dass ich bald noch einen weiteren Eintrag machen kann mit dem Vermerk „Erfolgreich“. Diesem Beitrag muss ich leider mit „Misserfolg“ betiteln. Aber ich gelobe Besserung und möchte an alle Modellbau er appellieren weiter zu machen trotz einiger Rückschläge.